Hatte ich nicht gerade erst beschlossen, den Januar aus meinem persönlichen Kalender auszuschließen? Den Februar würde ich dann auch gerne noch abgeben! 

Diesen Monat war bei uns einfach immer jemand krank: erst das Baby, dann wir Großen. Vor zwei Jahren hätte so eine Mandelentzündung für mich hemmungsloses Surfen, Netflixen und viel Grießbrei bedeutet. Dieser Post wäre explodiert an Ideen. Mit Baby ist Kranksein so gar nicht mehr gemütlich: Auch wenn meine Beine klappriger als Ai Weiweis Stuhlkunstwerk und der Hals gefühlt drei Meter dick war – draußen ist das Baby beschäftigt und ich muss, außer anwesend sein, nichts tun. Den Grießbrei gab es abends natürlich trotzdem und abends auf dem Sofa konnte ich dann doch ein wenig surfen. Deshalb kommen hier, mit klitzekleiner Verspätung, meine SEWcial Media-Netzfunde für Februar!

Podcast-Empfehlung: Die Neue von HOTEL MATZE

Macht ihr neben dem Nähen auch immer noch etwas anderes? Bei mir laufen entweder Serien oder Podcasts. Meine Top 3: Herrengedeck, ZEIT Verbrechen, Talk-O-Mat, Die Reportage, Fest & Flauschig … achso, drei, hm.

Im Februar hat mich die aktuelle Folge von HOTEL MATZE nachhaltig beschäftigt. Sarah Kuttner liebe ich ja ohnehin – seit diesem Interview aber noch ein bisschen mehr. Es geht unter anderem um die Erkenntnis, wie selten einen die Mitmenschen mit ihrem Handeln wirklich aktiv ärgern wollen.

Außerdem, um zurück zum Thema zu kommen, fand ich die 36. Folge von Elkes “Näh deinen Stil”-Podcast mit Amber Riedl von Makerist sehr interessant!

Marie Kondo im Nähzimmer?

Der große Aufräumrausch um Marie Kondo hat im Februar zum Glück nachgelassen. Uff, das war ganz schön anstrengend, da standhaft unordentlich zu bleiben! Da ich zugunsten des Babys mein Nähzimmer räumen und in eine Nähecke im Schlafzimmer umwandeln musste, kann ich ein paar Ordnungshelfer aber trotzdem gut gebrauchen.

Ich habe meine Schnittmuster Anfang des Jahres akut ausgemistet und nur behalten, was ich wirklich noch einmal nähen möchte. Bei Afternoon Patterns habe ich eine ziemlich gute Idee gefunden, wie man oft verwendete Lieblingsschnitte platzsparend, übersichtlich und wiederverwendbar aufbewahren kann. Denn mal ehrlich, dieses olle Seidenpapier überlebt doch maximal eine Runde Abpausen…

Simpel, aber saupraktisch ist die Garnrollenbox von Fashion is Fiction. Mein Overlockgarn bewahre ich bereits in so einer Kiste auf, aber die kleinen Rollen fliegen wild durch die Schublade. Ich werde die Anleitung wohl noch ein wenig optimieren – wenn ihr mögt, teile ich sie dann bei Instagram mit euch?

Falls ihr trotzdem noch in Love mit Marie Kondo seid und einen Grund für die Anschaffung eines Labelmakers braucht, schaut mal bei Closet Case Patterns vorbei: Hier gibts Tipps für Konmari im Nähzimmer!

Und sonst so?

Der Februar war ein Taschenmonat! Nach der #derandererucksack-Challenge ploppten diesen Monat jede Menge Taschenschnittmuster auf. Das Beste – sie sind alle kostenlos!

Bei Laura (@laurie.mmm) gibt es eine Anleitung für einen echt coolen Rolltop-Rucksack! Bei ihr im Profil sind auch noch weitere Taschenideen verlinkt, schaut mal vorbei.

Fredi von Seemannsgarn hat den Rucksack Lanka veröffentlicht. Mal was anderes, allerdings gefällt mir der Rolltop doch noch besser.

Ein bisschen Ordnungshelfer, ein bisschen Tasche ist die kleine Anleitung von Appletree Cottage. Das Zipper-Täschchen wird dank Videoanleitung schnell genäht, eignet sich super zur Resteverwertung und für die Aufbewahrung von Nadelpäckchen, Clips und sonstigem Kleinkram, der sonst immer herumfliegt.

So und dann verlinke ich euch noch dieses kleine Etui-Schnittmuster von Frau Fadenschein. Visitenkarten trage ich selten mit mir herum, aber ich finde es super praktisch für Karten, die das Portemonnaie unnötig dick machen, aber trotzdem einen festen Platz brauchen. Davon habe ich viele. Sehr viele.

Noch mehr Taschenideen habe ich auf Pinterest gesammelt:

#lieblingshashtag

Passend zu der Schnittmusteraufbewahrungsidee (was für ein Wort!) bin ich bei Kirsten von @alleskirsche über den #alltagsgenähtes gestolpert und finde, der hat noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Wir haben doch sicher alle das eine oder andere selbstgenähte Lieblingsteil, das quasi nur zwischen Wäsche und Körper hin und her wandert, ohne jemals im Schrank zu landen, oder? Macht doch mit und postet eure selbstgenähten Alltagslieblinge!

Leute, das wars für den Februar (ja, ich weiß, es ist schon März, aber pssst!). Ich drücke mir selber und allen, die es benötigen, die Daumen, dass das mit den Krankheiten für diesen Winter erstmal abgehakt ist. In meinem Kopf ploppen immer mehr neue Ideen auf und ich will endlich wieder mehr nähen! Tschakka! 🙂

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