Bei der Instagramchallenge #meetthebloggerde geht es heute um die Frage “Wie alles begann …” Ich verrate euch mal, wie das mit mir und dem Bloggen begann.

Meine Bloganfänge

Wir schreiben das Jahr 2010. Die Sonne scheint (bestimmt), ich lebe in Göttingen und die letzten zwei Semester meines Bachelorstudiums stehen kurz bevor. Doch dann der Schock: BÄM! Mir fehlen noch Credits im Schlüsselquali-Bereich! Also los, schnell mal schauen, welche Seminare noch nicht komplett ausgebucht sind und möglichst viele Punkte bringen. So belege ich spontan den Spanisch-Grundkurs (Fragt nicht …) und das Seminar “Bloggen für Anfänger”. Ja, 2010 gab es dafür noch Seminare, denn Blogs waren noch gar nicht so verbreitet wie heute.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr viel über die Inhalte dieses Seminars. Wir erstellten jedenfalls einen Blog in WordPress und damit begann meine steile Karriere im Onlinebiz. Ich meldete mich bei Facebook an, bewarb mich als Praktikantin in einer kleinen Onlineredaktion und hab mittlerweile mehrere Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich. Und alles nur, weil mir ein paar Credits fehlten. Ach ja – und natürlich schreibe ich einen Blog.

Mein allererster Blogpost

Ihr könntet jetzt einfach runterscrollen und meinen ersten Post unter norainhh.de (lohnt sich auch, es geht um Einhörner) lesen. Aber das wäre ein bisschen einfach, nech? Denn tatsächlich gab es vor diesem Blog noch einen anderen. Nämlich den, den ich im Seminar erstellt hatte und auch einige Zeit munter mit Inhalten füllte. Er geistert bis heute im Internet herum.

Mir macht es mega Spaß, immer mal wieder darin zu stöbern, denn die meisten Posts habe ich während meiner Zeit in Uganda geschrieben und sie sind somit eine tolle Erinnerung für mich. Hierum geht es also auch in meinem ersten Post, den ich jemals online veröffentlicht habe*:

In weniger als 24 Stunden geht’s los… geschlafen habe ich bereits seit gefühlten drei Wochen nicht mehr und mein Herz rutscht mir minütlich tiefer in die Hose. Dabei sind noch nicht einmal die Koffer gepackt.

Ich habe das mal ausgerechnet: 0,001942225% meines Lebens war ich NICHT auf diesem Kontinent. Das sind ein Hin- und Rückflug nach/ von Mallorca, ca. 20 Minuten Fallschirm springen und ein zehnminütiger Bungeesprung. Morgen werde ich nicht nur fast den halben Tag auf überhaupt keinem Kontinent sein… ich lande auch noch auf einem ganz anderen, von dem ich zwar so viel gelesen habe, aber eigentlich noch gar nichts darüber weiß!

Mit meinem ganz persönlichen Nutella-Glas kann aber eigentlich nix mehr schief gehen! Der nächste Eintrag kommt also aus einer (für mich) völlig anderen Welt.

Hach, ich werde direkt wieder ein bisschen aufgeregt, wenn ich das so lese. Ich kann mich noch sooo gut daran erinnern, wie sehr ich zwischen Panik und Freude schwankte. Habt ihr schon mal so ein Abenteuer gewagt?

Falls ihr wissen wollt, ob sich die ganze Aufregung gelohnt hat und was ich in Uganda alles erlebt habt, schaut doch mal vorbei: kleinegrossewelt.wordpress.com – Für die Afrika-Beiträge müsst ihr ganz runter scrollen!

*Pssst: Das ist ein klitzekleines bisschen geschummelt. Es gibt noch einen Post davor, aber der enthält nur ein Youtube-Video, das war langweilig.

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