Dinge, die ich richtig gut kann: Termine einhalten. NICHT.

Da habe ich mir Johannas “1.000 Fragen an mich selbst” schon extra nur zweiwöchentlich auf den Plan geschrieben … und schaffe es trotzdem nicht, sie pünktlich fertigzukriegen. Das liegt zum einen daran, dass das Baby tagsüber derzeit lieber rumalbert als zu schlafen (was mich zwar müde macht, aber dafür ständig zum Lachen bringt und das ist viel mehr wert) – zum anderen aber auch daran, dass mich manche Fragen ins Grübeln bringen.

Frage Nr. 50 zum Beispiel – was kann ich richtig gut? Etwas Positives über sich selbst zu erzählen fällt vielen ja schwer. Mir auch. Aber ich hab darüber nachgedacht und verrate es euch. Jetzt seid ihr dran: Schreibt mir einen Kommentar und erzählt mal, was IHR richtig gut könnt!

1.000 Fragen an mich selbst – Woche 3

41. Trennst du deinen Müll? Soweit es die Mülltonnensituation hier zulässt, ja. Aktuell trennen wir Glas, Pappe/Papier und alles andere.

42. Warst du gut in der Schule? Ich sag mal so: Die Pubertät kam mir dazwischen. Damals, in der Grundschule! Ja, da war noch alles ok, da hatte ich nur Einsen. Später hatte ich dann wichtigere Dinge zu tun als zu lernen. Nun habe ich zwar “nur” ein Durchschnittsabi, aber dafür jede Menge gute Erinnerungen an meine Jugend.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? Seit dem Baby bin ich zum Turboduscher avanciert. Fünf Minuten inkl. Haare waschen sind drin.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Ich wäre gern offener für sowas, aber es fällt mir schwer an etwas nicht Greifbares zu glauben. Sowas wie Bakterien, Pflanzen, etc. gibt es sicherlich – Tiere und Menschen bzw. Ähnliches kann ich mir aber nicht vorstellen.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? Seit dem Baby stehe ich zwischen 8 und 9 auf – ich weiß nicht, was mich früher getrieben hat, den Wecker auf um 6 zu stellen. Freiwillig!

46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Ich wäre traurig, wenn ihn einer meiner Lieblingsmenschen vergisst, aber ich feiere ihn nicht. Andersrum vergesse ich übrigens STÄNDIG Geburtstage.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Total verrückt: maximal 1x. Verrückt ist das, weil ich vor dem Mutterschutz quasi daueronline war – es war Teil meines Jobs.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Ich mag einzelne Ecken in der Wohnung: Den kleinen, hyggeligen Esstisch in der Küche. Meinen Chaos-Nähtisch. Den Schaukelstuhl, neben dem jetzt immer frische Tulpen stehen.

Zug fahren mit Baby | norainhh.de

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Am Wochenende bei den Schwiegereltern in spe. Damit er nicht eifersüchtig aufs Baby wird, dass ihm ein bisschen den Rang abgelaufen hat.

50. Was kannst du richtig gut? Ich kann mir richtig, richtig gut Sorgen machen. Von der Frage “Was tun, wenn man im Haus einen Einbrecher hört” bis “Wie lange überlebt das Baby ohne Milch und wird es unter dem Bett jemand finden, wenn ich es dort vor dem Mörder verstecke?” brauche ich keine fünf Minuten. Und Oma-Sachen. Backen, nähen, basteln, stricken – alles total mein Ding.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Das dürfte mein Bräutigam beim Fasching in der dritten Klasse gewesen sein.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Der alte Mann und das Meer.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Nicht nach Brautkleid. Auf jeden Fall werde ich Chucks tragen, falls ich mal heirate.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Oh ja. Am allermeisten hasse ich es, wenn ich in einem beleuchteten Haus sitze, draußen ist es dunkel und die Rollos sind oben. Falls mich jemand umbringen will: Einfach in so einem Moment ans Fenster klopfen. Der Herzstillstand wäre save…

55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Es gibt keinen Schmuck, den ich täglich trage. Wenn ich es mal RICHTIG krachen lasse, trage ich Ohrringe. Ansonsten bin ich kein Schmuckträger, Ringe & Co. sind mir immer eher im Weg.

56. Mögen Kinder dich? Mit Tieren werde ich schneller warm, aber ich bin gut im Rumkaspern, das zieht auch bei Kindern.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? ALLE! Ich gehe suuuperselten ins Kino und wenn, dann nur in so kleine Programmkinos. Warum sollte ich Schlumpihose, Kuscheldecke und die Pause-Taste gegen Anziehen, pünktlich sein, Werbung vorm Film, nicht aus der Reihe rauskommen und Popcorn kauende Mitmenschen tauschen?!

58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Fremden gegenüber urteile ich, glaube ich, ziemlich hart. Bei Menschen, die ich mag, weniger. Außer sie haben mich verletzt.

59. Schläfst du in der Regel gut? Nö. Das war auch schon vor dem Baby so. Ich wache von jedem Pupsgeräusch auf. Und wenn man in der Großstadt lebt, gibt es ständig Pupsgeräusche.

60. Was ist deine neueste Entdeckung? Dass man sich an Ben & Jerrys überfressen kann.

1.000 Fragen an mich selbst – Woche 4

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Der Gedanke, dass meine Lieblingsmenschen mich irgendwann für immer verlassen werden, beschäftigt mich ständig und sorgt für die verrücktesten Panikanfälle. So tröstlich es auch wäre, sie irgendwo weiterleben zu lassen – an ein Leben nach dem Tod glaube ich nicht.

62. Auf wen bist du böse? Auf das Baby, weil es tagsüber einfach nicht schlafen will.*

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Jein. Da ich super ungern Auto fahre und meistens geht es mit Öffis auch einfach schneller. Normalerweise fahre ich aber fast alle Strecken mit dem Rad – nur jetzt muss Baby erstmal sitzen lernen.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Ganz ehrlich: Es ist dauerdunkelgrau in Hamburg und mein Körper stillbedingt hormonüberflutet – so ziemlich ALLES bereitet mir Kummer, wenn es mich in der falschen Sekunde trifft!

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Groß – geht so. Und stark – aber hallo, ich trage 5,5kg auf einem Arm!

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Laut, live und mit echten Instrumenten. Meine Herzensband sind die Beatsteaks, weil nicht nur die Musik stimmt, sondern auch die Menschen und Erinnerungen, die ich damit verbinde. (Und ein klitzekleines bisschen, weil der Sänger schön ist.)

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Also an MEINEM Geliebten schätze ich ganz besonders seine unumstößliche Loyalität Freunden gegenüber. Und seine Einparkkünste.

68. Was war deine größte Anschaffung? Mein MacBook Air. Völlig überteuert, aber ich liebe es bis heute.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja, ich streite nicht so gerne. Wenn mich jemand ernsthaft verletzt hat, bin ich aber sehr nachtragend, da würde es vermutlich keine zweite Chance geben.

70. Hast du viele Freunde? Ich habe Freundeskreise in drei Städten, aber so richtig enge Freunde, die ich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen würde, um mein Herz auszuschütten oder einfach nur zu quackeln, habe ich wenige.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? “Aber” – allzu oft folgt dann eine Einschränkung oder etwas Negatives.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nope.

73. Wann warst du zuletzt nervös? Mitte Januar, als die erste Zugfahrt mit Baby anstand. Wir haben es überlebt. Und alle Mitfahrer auch. Ohne Tinnitus und Nervenzusammenbrüche.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Dass ich mich sicher und geborgen fühle, sobald ich die Haustür schließe. Das gilt sowohl für mein Zuhause im Sinne von “meine Wohnung” in Hamburg als auch für mein Zuhause im Sinne von “Hier bin ich aufgewachsen”.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Ich habe dafür verschiedene Apps auf dem Handy.

76. Welches Märchen magst du am liebsten? Wir haben uns für das Baby zu Weihnachten ein Märchenbuch von den Gebrüdern Grimm gewünscht, aber haben erst eins geschafft. Aschenputtel ist es schon mal nicht.

77. Was für eine Art Humor hast du? Irgendwas zwischen niveaulos, schwarz, sarkastisch und Situationskomik.

78. Wie oft treibst du Sport? Ich mache selten gezielt Sport, bewege mich aber im Alltag ganz gut. Bis zu Babys Geburt war das vor allem Fahrrad fahren, jetzt gehen wir viel spazieren. Außerdem mag ich Yoga und suche gerade einen Kurs in Hamburg, zu dem ich das Baby mitnehmen kann.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Sowas von NICHT! Das nervt so hart, ihr glaubt es kaum! Ich kann mir so gut Gesichter merken und die vergessen mich quasi schon beim Hallo sagen wieder. Ab der 14. Schwangerschaftswoche war ich JEDE. WOCHE. im selben Yogakurs. Bis zur 39. Woche konnte sich die Trainerin meinen Namen nicht merken und fragte ständig, ob ich neu bin. Selbst Leute, die erst einmal da waren, erkannte sie wieder. Ich habe keinen Plan, woran das liegt.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Materiell: das Handy und meine MOIN-Kaffeetasse. Überhaupt: Ab und zu alleine zu sein (derzeit eher schwierig) & das Wissen, dass es meinen Liebsten gut geht.

Wer mehr über die 1.000-Fragen-Challenge erfahren will, schaue einfach mal bei Johanna Pinkepank vorbei.

Und wer meine Antworten auf die ersten 40 Fragen lesen möchte, kann dies HIER tun.

*Scherz! Wer kann auf ein Baby, dass 24/7 durch die Gegend grinst (fast) bitte böse sein!?

MerkenMerken

Gib hier deinen Kommentar ein!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Pinnen