Auf der Suche nach dem perfekten T-Shirt-Schnitt: Eine verkürzte „Carol“

Ich bin ja eher der Hosentyp. Und als Hosentyp braucht man T-Shirts. Sonst gucken die Leute immer so komisch. 😉 Aber T-Shirt ist ja nicht gleich T-Shirt. Sowohl im Laden als auch unter Schnittmustern gibt es sooo eine monströse Auswahl und jedes sitzt anders.

Also starte ich meine kleine, persönliche Challenge: Finde einen Schnitt, der universell einsetzbar ist; einfach zu nähen, ohne Schnick-Schnack und mit KURZEN kurzen Ärmeln. Ich mag es nicht, wenn sie groß über die Schulter hinausgehen. Außerdem soll es nicht zu enganliegend sein, lieber etwas schlapperig.

Mein erstes Opfer ist das Schnittmuster „Carol“ von Pattydoo. Eigentlich ein Kleid mit langen Ärmeln, aber das Basis-Oberteil entspricht genau meinen Wünschen: Zwei Schnittteile, drei Streifen, fertig.

Carol | norainhh.de

Für T-Shirts nehme ich am liebsten Viskose-Jersey. Dieser hier ist von Karstadt. Der fällt schön und ist nicht so warm wie der klassische. (Ich kenne mich noch nicht so aus mit Stoffen, also verzeiht mir meine fachfernen Beschreibungen. 😀 )

Also zur Carol: Der Schnitt kostet drei Euro und kann bei Pattydoo runtergeladen werden. Dazu gibt es ein tolles Youtube-Video mit Anleitung, aber ganz ehrlich: Es ist sooo easy zu nähen, das kriegt jeder hin, der eine Nähmaschine bedienen kann!

Ich habe das Rockteil also weggelassen und stattdessen das Oberteil um 10cm verlängert. Die Hals- und Armausschnitte habe ich mit 5cm breiten Streifen versehen (also zusammengeklappt dann 2,5cm) und den Saum zweimal 2cm umgeschlagen. Zack, fertig!

Carol | norainhh.de
Sorry, nicht gebügelt!

Mein T-Shirt-Challenge-Fazit: Der Schnitt ist schön locker, gemütlich und einfach unglaublich fix genäht. Ich trage es total gerne und habe es schon zweimal genäht. Nur der Übergang vom Oberteil zu den Ärmeln überzeugt mich noch nicht gannnz. Er ist etwas zu gerade und könnte für meinen Geschmack noch ein Mü stärker definiert werden. Ist aber meckern auf hohem Niveau, ich liebe mein Carol-Shirt sehr, sehr, seeeehr! Pluspunkt: Im Schnittmuster sind auch lange Ärmel enthalten, sodass aus dem T-Shirt auch schnell ein Pulli wird. Oder ein Kleid, wenn man sich auf die Ursprungsidee besinnt.

Wie sieht’s aus? Habt ihr noch Tipps für mich, welchem T-Shirt-Schnittmuster ich unbedingt eine Chance geben sollte? 🙂

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